Ein herzliches Willkommen für Pfarrerin Nadine Schneider

Während ihres ersten, gut besuchten Gottesdienstes in ihren neuen Gemeinden Krummennaab und Thumsenreuth hießen Vertreter des Kirchenvorstands sowie die Mädchen und Buben des Kindergottesdienstes mit ihren Betreuerinnen die neue Pfarrerin, Nadine Schneider, herzlich willkommen. Die Kleinen zogen fliegenden Schwalben gleich zum Altar und gaben spielerisch ihrer Freude darüber Ausdruck, dass der Vogel sein Nest gefunden hat. Sie wünschten der jungen Pfarrerin, dass sie sich rasch an ihrem Wirkungsort heimisch fühlen möge.

Quelle: Der Neue Tag, 30.9.2015

Kreativ und kritisch sollen sie sein

15 Konfirmanden aus den evangelischen Kirchengemeinden und zwei Seelsorger stellen sich vor

Ein seltener Anblick: 15 neue Konfirmanden aus den evangelischen Kirchengemeinden Erbendorf, Windischeschenbach und Thumsenreuth-Krummennaab und dazu zwei neue Geistliche.

In der Christuskirche in Windischeschenbach stellten sich neben den Konfirmanden Pfarrerin Nadine Schneider und Pfarrer Christoph Zeh vor. Gleich zwei außergewöhnliche Dinge gab es beim Gottesdienst in der Christuskirche zu bestaunen. Zunächst türmten sich auf der Schwelle zum Kirchenraum Pappkartons auf, die von den zahlreichen Gottesdienstbesuchern mit Bedacht überschritten werden mussten.

War diese Schwelle überwunden, waren 15 Konfirmanden und die beiden Seelsorger zu sehen. "Wir haben heute ganz bewusst die Schwelle zur Kirche überschritten", betonte Pfarrerin Schneider bei der Begrüßung. "Denn für diese jungen Menschen ist es der erste Schritt in ihre Konfirmandenzeit und für Pfarrer Zeh und mich sind es die ersten Schritte in unseren neuen Gemeinden."

Bei der Vorstellung traten die Konfirmanden vor den Altar und hielten selbstgebastelte Mappen mit christlichen Symbolen hoch. "Kreativ und kritisch soll sich die junge Generation mit dem Glauben und den christlichen Traditionen auseinandersetzen", so Christoph Zeh.

Der Vorstellungsgottesdienst war sehr gut besucht. Der Chor "Einklang" sorgte zusammen mit dem Posaunenchor Krummennaab und Organistin Lydia Meißner für eine tolle Atmosphäre.

Quelle: Der Neue Tag, 2.10.2015

Miteinander Brücken bauen

Ökumenischer Gedanke steht im Mittelpunkt der Andacht bei der Auferstehungskapelle
Thumsenreuth/Kohlbühl. (att) Eindrucksvoll gestaltete der Verein zur Errichtung und Betreuung einer Kapelle die traditionelle ökumenische Andacht am Pfingstsonntag an der symbolträchtigen Auferstehungskapelle auf dem Hasenbühl bei Thumsenreuth.
Die Gläubigen zogen von der katholischen Pfarrkirche mit Pater Dr. James Mudakodil Richtung evangelische Kirche, wo die evangelischen Christen mit Pfarrer Klaus Göpfert sich dem Zug anschlossen. Unter dem Geläut der beiden Kirchen und der Kapelle bewegte sich der Zug den Hang hinauf zur Auferstehungskapelle. Der evangelische Posaunenchor empfing den Kirchenzug mit Chorälen. 
Geburtstag der Kirchen
In seinen Grußworten dankte der Vorsitzende des Vereins, Georg Neugirg, den beiden Geistlichen sowie allen Helfern, die den Kapellenplatz hergerichtet und die schattenspendenden Schirme und Pavillons aufgebaut hatten. Georg Neugirg erinnerte daran, dass an Pfingsten der Geburtstag der Kirchen gefeiert werde. Nach der Auferstehung Christi an Ostern empfingen die Jünger den Heiligen Geist. Dies sei auch ein Zeichen der Ökumene, da die Menschen durch Gottes Geist zu einer Einheit zusammengeschweißt und befähigt wurden, den christlichen Glauben zu verbreiten. 
Osterbotschaft für alle
Feierlich führten die Geistlichen der beiden Konfessionen durch den Gottesdienst, den Mitglieder beider Kirchengemeinden mitgestalteten. Im Zentrum der Andacht stand der ökumenische Gedanke, der sich aus der gemeinsamen Pfingstbotschaft ergibt. In seiner Predigt erklärte Pfarrer Klaus Göpfert, die gemeinsame Andacht solle daran erinnern, dass die Osterbotschaft für alle Christen gleichsam ohne Vorbehalte gelte. Es sei eine Lehrstunde des Glaubens, um Brücken zu schlagen. Für einen würdigen Rahmen sorgte der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Werner Klüher. 
Bis in den späten Abend hinein verweilten die Teilnehmer an der Kapelle bei herrlichem Sonnenschein bei Kaffee und leckeren selbst gebackenen Kuchen, den die Frauen des Vereins spendeten. Der Erlös dient ausschließlich zur Unterhaltung der Auferstehungskapelle.

Quelle: Der Neue Tag, 11.6.2014

"Ein Festtag für uns alle"

Erbendorf. (njn) "Die Vakanz ist zu Ende, und jetzt können wir uns freuen, dass sich schöne Aussichten für das geistliche Miteinander in den Kirchengemeinden ergeben." Das betonte Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß beim Ordinationsgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche.

Er führte Pfarrer Christopher Zeh in seine erste Pfarrstelle in Erbendorf ein sowie Pfarrerin Nadine Schneider auf die Pfarrstellen in Krummennaab/Thumsenreuth und Windischeschenbach. Beim Einzug in die Kirche wurden die beiden neuen Pfarrer mit Orgelmusik begrüßt. Organist Martin Häupler hatte zu diesem Anlass ein neues Orgelstück mit dem Namen "Fanfare in ZEH-Dur" komponiert, das zu Beginn erstmals erklang. In der festlich geschmückten Martin-Luther-Kirche begrüßte Dekan Dr. Wendrich Slenczka die Gemeinden und vor allem Schneider und Zeh. Einen Dank sprach Slenczka allen Seelsorgern Pfarrern aus, die in der Zeit der Vakanz in den Kirchengemeinden die Vertretung hatten.

Pfarrer Dirk Grafe aus Wirbenz, der die Vakanzvertretung in Erbendorf inne hatte, eröffnete den liturgischen Teil des Gottesdienstes. "Heute ist ein Festtag für uns alle", sagte er. "Heute werden zwei junge Menschen ordiniert." In seiner Predigt freute sich Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß, die Ordination einer jungen Pfarrerin und eines jungen Pfarrers zu feiern.

Froh war Weiß, dass die Stellenbesetzung nach nur einem Jahr so schnell über die Bühne ging. "Umso schöner ist es, dass sich zwei junge Leute entschlossen, freiwillig in die Oberpfalz zu gehen", so der Bischof. "Sie wurden aber nicht gezwungen", fügte er schmunzelnd hinzu. "Natürlich dürfen wir uns und müssen wir uns mit Befürchtungen beschäftigen, die sich dazu bei uns derzeit einstellen", sagte Weiß und meinte die Flüchtlingsströme. "Aber wir dürfen unter keinen Umständen uns davon so gefangen nehmen lassen, dass wir nur noch um unsere eigenen Überlegungen herumkreisen und nicht davon loskommen." Die Botschaft Jesu sei eigentlich ganz eindeutig. "Erkennt an, dass Gott der Herr ist, dass er die Zukunft gestalten wird." Denn es soll in erster Linie nicht um die eigene Zukunft, sondern um Gottes Zukunft, sein kommendes Reich gehen. "Damit darf und soll sich unser Herz beschäftigen." Weiß sprach weiter von "verwandelten" Sorgen.

"Von blanker Sorglosigkeit eines Christenmenschen kann also keine Rede sein. Es ist vielmehr ein fröhliches Sorgen." Mit Beispielversen aus Liedern von Paul Gerhardt untermauerte der Regionalbischof seine Aussage. "Alles wird am Ende gut werden, das ist eine Perspektive weit über das hinaus, was wir mit unseren Sinnen erfassen, mit unserem Verstand analysieren und mit unseren Plänen angehen können. Alles wird am Ende gut werden, darauf kann und soll ich mich verlassen, statt mich zu zersorgen."

Doch bereits auf dem Weg zu diesem großen Ziel seien die Menschen nicht alleine. "Ich weiß, dass Sie es hier in der Steinwaldregion nicht immer leicht hatten, dennoch haben sich die Dinge inzwischen so entwickelt, dass Sie zufrieden sein und heute dieses schöne Fest feiern können." "Ja, mit Gottes Hilfe." Mit diesem Bekenntnis antworteten die beiden neuen Pfarrer Nadine Schneider und Christoph Zeh auf die Ordinationsfrage von Regionalbischof Dr. Weiß.. Im Anschluss erhielt zuerst Pfarrerin Schneider durch Handauflegung von Dr. Weiß, ihrer Mentorin Dr. Bärbel Mayer-Schärtel sowie den Vertretern der Kirchenvorstände aus Krummennaab/Thumsenreuth und Windischeschenbach den Segen.

Neben Regionalbischof Dr. Weiß sprachen bei Pfarrer Christoph Zeh Pfarrer Uwe Zeh (Vater des Pfarrers),, Mentorin Sibylle Thürmel sowie die Vertreter des Kirchenvorstands der Kirchengemeinde Erbendorf den Segen zu. Im Anschluss traten Schneider und Zeh erstmals an den Tisch des Herrn, um das Abendmahl zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Organisten Martin Häupler, dem Projektkirchenchor unter der Leitung von Helga Rose sowie dem Posaunen- und Flötenchor aus Krummennaab.

Einen herzlichen Empfang bereiteten die Gemeindemitglieder der drei Kirchengemeinden ihren neuen Seelsorgern in der Aula der Schule, dessen offizieller Teil musikalisch vom evangelischen Posaunenchor Erbendorf umrahmt wurde. Für die katholischen Schwestergemeinden sprach stellvertretend der Windischeschenbacher Pfarrer Hubert Bartel. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Stellvertretend für die Bürgermeister Uli Roth aus Krummennaab und Karl-Heinz Budnik aus Windischeschenbach überbrachte Bürgermeister Hans Donko die Grüße der politischen Gemeinden. Sebastian Dippolt aus Neustadt/WN sprach für die evangelische Landjugend.

Quelle: Der Neue Tag, 15.9.2015

Dank und Freude

Gottesdienst und Ehrungen des Posaunenchors
Mit einer schönen traditionellen Geste - einem Weckruf auf dem Krummennaaber Dorfplatz - begrüßte der Wildenreuther Posaunenchor die Festgemeinde anlässlich seines 75-jährigen Bestehens. In seiner Predigt ging Pfarrer Klaus Göpfert auf den Auftrag des Posaunenchores ein, "das Lob Gottes laut werden zu lassen, seinen Namen zu preisen und seine Heilstaten zu bezeugen." Göpfert würdigte auch den Beitrag des Posaunenchores zum Gemeindeleben. 
Bezirkschorleiter Heinrich Müller forderte anschließend die Bässe auf, ein B anzustimmen. Dieses "B" stehe für Betriebsjubiläum - 75 Jahre Posaunenchor Krummennaab, dem ältesten Chor des Dekanates Weiden; das vom Tenor gespielte "D" sollte für Danke stehen, Dank für die Begleitung in schwierigen und schönen Zeiten und das vom Alt angestimmte "F" sollte zeigen, dass die Freude am Spiel auch nach 75 Jahren ungebrochen zu spüren sei. Das "B" des Soprans sollte auf Beteiligung und Beharrlichkeit hinweisen. 
Die Ehrung langjähriger Bläser nahmen Bürgermeister Uli Roth, Werner Klüher und Heinrich Müller vor. So konnten Josef Rötzer für 10 Jahre, Benjamin und Simon Häupler für 15 Jahre, sowie für 25 Jahre Reinhard und Helmut Bauer, Petra Prölss und Hans-Christian Höllerer gewürdigt werden. 40 Jahre spielen bereits Gernot Steiner, Wolfgang Purucker und Ute Wildenauer im Chor. Leiter Werner Klüher übernahm den Chor vor 10 Jahren. 
Bürgermeister Uli Roth gratulierte zum hervorragenden Konzert. Er würdigte die Rolle des Posaunenchores, der ganz ohne technische Verstärkung unüberhörbar Feste mitgestalte, bei offiziellen Anlässen nicht wegzudenken sei. Werner Klüher und seinem Ensemble sei es gelungen, einen Chor zu formen, der moderner Musik gegenüber aufgeschlossen und in der Lage ist, moderne Interpretationen zu erarbeiten, der aber auch die Geselligkeit pflege. Er erinnerte zudem an Eberhard Voigt, der den Chor 40 Jahre leitete. Roth zollte auch der Jungbläserausbildung Respekt, die dem Chor den Weiterbestand sichere. 
Werner Klüher bedankte sich bei seinem Chor für die ausdauernde und disziplinierte Beharrlichkeit bei den wöchentlichen Proben. Der Jubiläumsbläser trugen sich ins Goldene Buch der Gemeinde Krummennaab ein. Eine Bildergalerie gab Einblick in das lebhafte und auch gesellige Leben des Posaunenchores und eine Dokumentation erinnerte an markante und bedeutsame Stationen.

Quelle: Der Neue Tag, 23. Mai 2014