"Felsenfest" an der Ruine

Zu Füßen der fast 1000 Jahre alten Burgruine Weißenstein im Steinwald fand einer der zwölf Gipfel-Gottesdienste der evangelischen Kirche statt. Herrlich strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen begleiteten den Sommergottesdienst im Freien, den Pfarrer Andreas Kraft aus Waldershof feierte. 
Die musikalische Gestaltung übernahmen die Posaunenchöre aus Thumsenreuth und Mitterteich mit Gästen, dirigiert von Werner Klüher, sowie der evangelische Kirchenchor aus Waldershof unter der Leitung von Carol Bischoff. "Felsenfest" lautete das Thema, das sich durch Lesung und Predigt und die Liedtexte zog wie ein roter Faden. 
Damit viele Besucher, vor allem auch die Älteren, am Gottesdienst teilnehmen konnten, war ein Fahrdienst ab dem Wanderparkplatz Hohenhard organisiert worden. 
Mit dem Citybus von Waldershof und dem VG-Bus aus Neusorg sowie dem Feuerwehrbus der Brandschützer aus Pilgramsreuth-Langentheilen wurden die zahlreichen Besucher in den Steinwald und wieder zu ihren Autos gefahren. Schnell waren alle bereitgestellten Bänke belegt. Viele der Besucher nahmen auf der Holzzugangsbrücke zur Burg und direkt auf dem Burggraben Platz, um am Gottesdienst teilzunehmen. Pfarrer Kraft dankte allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes vor der imposanten Kulisse der Burgruine beigetragen hatten.

Quelle: Der Neue Tag, 16. Juli 2013

Pappenheimer Freunde zu Gast

ELJ-Ortsgruppe Wildenreuth-Krummennaab bekommt Besuch - Herzliches Miteinander
Die Ortsgruppe Wildenreuth-Krummennaab der Evangelischen Landjugend begrüßte rund 40 Personen des Pappenheimer Freundeskreises im evangelischen Gemeindehaus Krummennaab. Groß sei die Freude der jungen Leute über diesen Besuch, sagte der Vorsitzende der Landjugendgruppe Wildenreuth-Krummennaab, Hans-Christian Höllerer. 
Rund 15 Mitglieder der Gruppe luden die Besucher zu Kaffee und Kuchen- und Tortenbuffet ein. Die Kaffeetafeln waren an diesem trüben Tag sommerlich einladend geschmückt und die Jugendlichen waren sichtlich bemüht, den Nachmittag in warmer, herzlicher Atmosphäre zu gestalten. 
Höllerer stellte die neuformierte Ortsgruppe Wildenreuth-Krummennaab und ihre Arbeit den Mitgliedern des Pappenheimer Freundeskreises der Evangelischen Landjugend in Bayern vor. Selbstverständlich wollten die Besucher auch den gemütlichen Jugendraum im Untergeschoss besichtigen. 
Der Pappenheimer Freundeskreis hatte zum alljährlichen Sommertreffen eingeladen und neben der örtlichen Landjugendgruppe auch das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad besucht. Gerhard Schleier, der Landjugendpfarrer der evangelisch-lutherischen Landeskirche und Leiter der Landvolkshochschule in Pappenheim, sowie Alfred Ostertag, der Vorsitzende des Freundeskreises Pappenheim, richteten Grußworte an die Jugendlichen. Ostertag erzählte von der Arbeit des Freundeskreises. 
Dort haben sich ehemalige Mitglieder und Verantwortliche der Evangelischen Landjugend und der Landvolkshochschule Pappenheim sowie Gruppen, Personen und Einrichtungen zusammengeschlossen, die in besonderer Weise mit der Evangelischen Landjugend und der Landvolkshochschule zusammenarbeiten. Stellvertretende Vorsitzende ist Gerlinde Bach. Der Freundeskreis unterstützt ideell und finanziell die Arbeit, befasst sich mit aktuellen Themen und ihrer theologischen, kirchlichen und politischen Bewältigung. In besonderer Weise nimmt er sich der Anliegen des Landes und der Kirche im ländlichen Raum an, veranstaltet Treffen, Tagungen und Studienreisen. Ostertag warb für die Mitgliedschaft im Freundeskreis. 
Quelle: Der Neue Tag, 3. Juni 2013

Ja sagen zu einem Leben im Glauben

In der Leonardikirche feiern fünf junge Christen Konfirmation - Ins Netz der Gemeinde einklinken
Fünf junge Menschen zogen, begleitet von Pfarrerin Gertrud Göpfert und Vertretern aus den beiden Kirchenvorständen, zu Glockengeläut und den Klängen einer Posaunenintrade ins festlich geschmückte, voll besetzte Gotteshaus ein. 
Magdalena Häupler (Krummennaab), Katrin Schürlein (Reisermühle), Ramona Otte (Friedenfels), Michael Schlötzer (Gleichhof) und Marco Zimmermann (Reuth) waren nach fast einem Jahr der Vorbereitung bereit, ihr eigenes Ja zu einem Leben im Glauben zu sagen. 
Sie bestätigten damit, wofür Paten und Eltern und Gemeinde bisher eingestanden sind: "Dass hier eine Beziehung des Vertrauens wächst, dass der Glaube Halt und Gewissheit zu geben vermag." Die Pfarrerin verstärkte noch einmal die Glaubensgewissheit, "dass der Vater im Himmel niemanden von seinen Menschenkindern hier auf Erden allein lässt, auf ihn Verlass ist, in Jesus Christus gegenwärtig, anschaulich und greifbar." 
Sie wünschte den jungen Menschen, dass die Teilhabe am Mahl der Gemeinschaft jetzt nicht nur eine Kostprobe bleibe, sondern sie Geschmack daran finden mögen, trotz aller Schwierigkeiten an einem Tisch zusammenzukommen. 
"Am Tisch des Herrn, mit Christus in der Mitte, da bedarf es nicht des Fingerzeigs auf den anderen, da darf jeder für sich selbst den Blick in den Spiegel wagen, darf sich daran freuen, dass es da immer noch jemanden gibt, der sein unerschütterliches Ja zum Leben sagt." 
Verantwortung übernehmen
Mit der Konfirmation übernehmen Jugendliche auch Verantwortung für ihr eigenes Leben. Beziehungen werden geknüpft und auf ihre Tragfähigkeit geprüft - über allem aber steht das unerschütterliche Vertrauen, dass dieser Vater im Himmel auf dieses Leben ansprechbar ist. "Dieser Gott will der Gott sein, der sich mit unserem Leben verbindet, gerade da, wo wir es vielleicht manchmal am wenigsten erwarten, aber am nötigsten brauchen." Nach dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis sowie der Konfirmationsfrage, an der Gemeinschaft im christlichen Glauben teilhaben zu wollen, wurden die jungen Menschen eingesegnet. Anschaulich und eindringlich forderte Christine Zahn vom Kirchenvorstand die Jugendlichen auf, sich wie ein Karabinerhaken einzuklinken ins Netz der Gemeinde, ihren Platz zu suchen. Die besondere Bedeutung der Konfirmation liegt auch in Krummennaab in der erstmaligen Teilnahme am Heiligen Abendmahl, begleitet von Eltern und Paten und der gesamten Gemeinde.

Quelle: Der Neue Tag, 28. März 2013

Pfingsten im Zeichen der Ökumene

Pfingsten im Zeichen der Ökumene
Eindrucksvolle Andacht des Vereins zur Errichtung und Unterhaltung einer Kapelle in Kohlbühl
Auch in diesem Jahr wurde die ökumenische Andacht des Vereins zur Errichtung und Unterhaltung einer Kapelle in Kohlbühl an der Auferstehungskapelle auf dem Hasenbühl eine eindrucksvolle Veranstaltung. 
Pünktlich um 13.45 Uhr zogen die Gläubigen von der Pfarrkirche mit Pater Dr. James Mudakodil Richtung evangelische Kirche, wo die evangelischen Christen mit Pfarrer Göpfert sich dem Zug anschlossen. 
Unter dem Geläut der beiden Kirchen und der Kapelle bewegte sich der Zug den Hang hinauf zur Auferstehungskapelle. Mit Chorälen des evangelischen Posaunenchors wurde der Kirchenzug empfangen. 
Dank an die Helfer
In seinen Grußworten dankte der Vorsitzende des Vereins, Georg Neugirg, den beiden Ortsgeistlichen sowie allen Helfern, die den Kapellenplatz hergerichtet und das Zelt aufgebaut hatten. 
Ferner begrüßte er besonders zweiten Bürgermeister Reinhard Naber und die drei Thumsenreuther Gemeinderäte. Feierlich führten die Geistlichen der beiden Konfessionen durch den Wortgottesdienst, der von Mitgliedern beider Kirchengemeinden mit gestaltet worden war. 
Im Zentrum der Andacht stand der ökumenische Gedanke, der sich aus der gemeinsamen Pfingstbotschaft ergibt. Pfarrer Göpfert stellte seine Predigt unter das Motto der diesjährigen Ökumene "Mit Gott gehen". 
Für den richtigen Rahmen sorgte der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Werner Klüher. Noch lange verweilten die Teilnehmer an der Kapelle bei herrlichstem Sonnenschein unter dem Dach der mit frischem Grün belaubten Bäume und unter dem Zeltdach bei Kaffee und Kuchen, den die Frauen des Vereins spendeten. Der Spendenerlös dient zur Unterhaltung des sakralen Baus. 
Quelle: Der Neue Tag, 22. Mai 2013

Aktiv und präsent sein

Evangelische Landjugend ordnet sich neu - Umbenennung in ELJ Wildenreuth-Krummennaab
Wildenreuth/Krummennaab. (lek) Immer freitags um 20 Uhr trifft sich die neustrukturierte Gruppe der Evangelischen Landjugend (ELJ) Wildenreuth-Krummennaab. Zum Jahreswechsel haben nun die beiden Landjugendgruppen Wildenreuth und Krummennaab die Neustrukturierung besiegelt.
Die bisherige ELJ Krummennaab war sich nach langen Diskussionen einig, dass der Verein aufgrund schwindender Mitgliederzahlen aufgelöst werden soll. Da seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit mit der ELJ Wildenreuth bestand, wurde die neue Ortsgruppe in ELJ Wildenreuth-Krummennaab umbenannt. 
Der bisherige Vorstand freute sich in seinem Bericht über die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre über das durchgehend positive Feedback der Kirchengemeinden nach dem Kirchenkaffee am Erntedankfest bzw. dem Jugendgottesdienst zum Jahresmotto der Aktion "Brot für die Welt" "Land zum Leben, Grund zur Hoffnung" in der Krummennaaber Leonardikirche. Die Jugendlichen werteten die hervorragende Resonanz als Bestätigung für die örtliche christliche Jugendarbeit. 
In der Mitgliederversammlung im Jugendheim in Wildenreuth wählten die ELJler den Vorstand für die Ortsgruppe ELJ Wildenreuth-Krummennaab. Als Vorsitzende wurden Hans-Christian Höllerer und Anna Grünbauer gewählt. Als ihre Stellvertreter werden Simon Strobel und Andrea Knodt fungieren. 
Kassiererin ist nun Ines Götz und Schriftführer Tobias Schröml. Als Beisitzerinnen wählten die Stimmberechtigten Julia Frieser und Michaela Frank und zu Kassenprüfern Matthias Frank und Martin Frank. Die Jugendlichen treffen sich jeden Freitag um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Krummennaab im eigenen, selbst gestalteten Jugendraum. Sie wollen in beiden Gemeinden aktiv und präsent sein. 15- bis 30-Jährige, die sich angesprochen fühlen, sind willkommen. Ansprechpartner sind Anna Grünbauer und Hans-Christian Höllerer. 
Das Programm gestaltet sich nach den Wünschen der Gruppe, was Spaß und Freude macht, möglich sind auch Jugendgottesdienste und Kirchencafé, Weltgebetstag und Baumpflanzen, Grillen und Radtouren, DVD-Abende und Diskussionen.

Quelle: Der Neue Tag, 17. Januar 2013