Jung, fröhlich und lebendig

  • Drucken

Flötenchöre feierten 20-jähriges Bestehen mit Gottesdienst und Empfang - "Eine erfüllte Zeit"
Krummennaab/Thumsenreuth. (lek) Flötenmusik auf sehr hohem Niveau, abgerundet und unterstützt von den Streichern Stefanie Heinrich (Violine) und Hermann Heinrich (Kontrabass), ertönte zum 20. Jubiläum der evangelisch-lutherischen Flötenchöre der Kirchengemeinde Thumsenreuth-Krummennaab mit Friedenfels.
Zum 20. Geburtstag erschienen die Flötenchöre im Prachtgewand. Jung, fröhlich und lebendig präsentierten sich die 30 Musiker im Chor der Leonardikirche Krummennaab mit ihrer Dirigentin und Ausbilderin Christine Höllerer. 
Vertraute Melodien
Ein besonderer Gottesdienst sollte es sein. Außerdem ein Dank an alle Beteiligten, Unterstützer und Förderer und vor allem ein fröhliches Fest für eine gewachsene, harmonische Gemeinschaft in der Gemeinde. Vertraute Melodien und Choräle im mehrchörigen Wechselspiel entfalteten ihre Klangschönheit. 
Temperamentvolle Vor- und Nachspiele unterstützten den Gemeindegesang. In der Symphonie "Musicali zu acht Stimmen" von Ludovico Viadana wuchs das Ensemble über sich hinaus. 
In seiner Festpredigt zum Jubiläum würdigte Pfarrer Klaus Göpfert die "erfüllte Zeit und die schönen Augenblicke, die Vergangenes aufblühen lassen, Mut für die Zukunft geben und für Orientierung und Wegweisung sorgen." Der Pfarrer erinnerte daran, dass Festtage Halt und Sicherheit gäben. Sie seien strahlende, helle Farbtupfer im Leben der Gemeinde und in ihrer Sehnsucht nach erfüllter Gemeinschaft. In seinem Grußwort beglückwünschte Bürgermeister Uli Roth die Musiker mit dem Lutherzitat "Wer singt oder musiziert, betet doppelt". Über die Einladung war Roth sehr erfreut. "Es ist etwas Besonderes, an dem Geburtstag eines Kleinods der Gemeinde, des i-Tüpfelchens der Kirchenmusik dabei sein zu können", sagte der Bürgermeister. 
Seiner Meinung nach musiziere das Ensemble zu sehr im Verborgenen. Er lud alle Mitwirkenden dazu ein, sich beim anschließenden Empfang ins Goldene Buch der Gemeinde Krummennaab einzutragen. 
Kirchenmusikdirektorin Luise Limpert aus Bad Windsheim freute sich besonders über die Einladung. Der Grund dafür liege in ihrer Vergangenheit. In ihrer Zeit als Bezirkskantorin in Marktredwitz trug sie einen großen Teil dazu bei, dass die Krummennaaber Flötengruppe sich entwickeln und gelingen konnte. 
"Ich denke noch gerne an die gemeinsame Zeit mit den Krummennaaber Flöten, die mit viel Interesse Neues aufgesaugt haben", blickte die Kirchenmusikdirektorin zurück. Vor allem den Zusammenhalt und den guten Geist für die Gemeinschaft lobte sie. 
Junge Menschen begeistern
Christine Höllerer dankte allen Beteiligten dafür, dass sich der Chor weiterentwickeln konnte und auch immer wieder junge Menschen begeistern könne. "Weil die Gruppe sich nur einmal monatlich trifft, sind mehr Auftritte kaum zu stemmen", verriet Höllerer.
Für eine Überraschung sorgte die Mesnerin aus Friedenfels, Erika Stock. Sie lud den Jubelchor zu Gottesdiensten nach Friedenfels ein. Beim anschließenden Empfang im festlich geschmückten Gemeindehaus war Zeit, sich ins Goldene Buch der Gemeinde einzutragen. Eine Präsentation mit vielen Bildern und Zeitungsausschnitten gab abschließend einen kleinen Einblick in die Arbeit und die Höhepunkte der vergangenen 20 Jahre des Flötenkreises. 
Quelle: Der Neue Tag, 14. Februar 2014